„Das Stadtarchiv ist das Gedächtnis Rostocks, hier wird die Geschichte der Stadt und ihrer Einwohner dokumentiert“, so die Kreisvorsitzende der Jungen Union Rostock Victoria Lehmann. „Es ist daher wichtig, dass möglichst viele Zugang zu den Archivalien haben. Die Öffnungszeiten von Montag bis Donnerstag machen die
Nutzung für viele daher berufstätige Rostocker schwer möglich.

JU Mitglied Philipp Zicker ergänzt: „Die Forschung im Archiv ist nicht zu vergleichen mit einem Gang zum Ortsamt. Durch die Hobby-Forscher, die das Archiv nutzen, wird viel ehrenamtliche Arbeit geleistet, wie die Erstellung von Chroniken, die Erforschung von Schicksalen und die Aufarbeitung von Verbrechen durch die DDR-Diktatur. Aber auch viele Ahnenforscher sind im Stadtarchiv anzutreffen, die ihrer Familiengeschichte auf die Spur kommen wollen. Gerade diese Personengruppe wird immer jünger. Es muss auch jungen und berufstätigen Menschen die Möglichkeit eingeräumt werden, das Archiv zu nutzen. Das geht am Besten, wenn die Öffnungszeiten außerhalb ihrer Arbeitszeit liegen“.

Die Junge Union Rostock fordert daher, dass das Stadtarchiv einmal im Monat auch Samstags öffnet. „Wir hoffen, dass die Zahl der Nutzer durch diese Maßnahme steigt. Das würde auch dem finanziellen Aufwand, der durch die Renovierung des Lesesaals entstanden ist, gerecht werden“, so die JU-Vorsitzende Lehmann abschließend.

« Klausurtagung der Junge Union Rostock Zum Gespräch beim Wirtschaftsminister Harry Glawe »